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Mittwoch: Fraktionssitzung zu sozial-ökologischer Transformation der Automotive-Industrie am Mittwoch in Eisenach

Mit dem Beschluss des EU-Parlaments vom 8. Juni 2022, den Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotor ab 2035 zu verbieten, wird der Druck auf eine schnelle Umsetzung der Transformation in der Automotive-Industrie weiter steigen. Ziel ist die Umsetzung einer klimaneutralen Wirtschaftspolitik und damit die Reduzierung der Emissionen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber dem Stand von 1990.

Mit den ca. 55.000 Beschäftigten in der Automotive-Industrie in Thüringen braucht die Branche bei der sozial-ökologischen Transformation eine erfolgreiche Begleitung durch entsprechende Maßnahmen. Im Rahmen einer Investitionsoffensive „Transformation und Transfer“ soll die Durchsetzung eines solidarischen Umbaus auch in der Wartburgregion ermöglicht und besonders mit Blick auf die Beschäftigten durch einen Transformationsfonds unterstützt werden. Vor allem das Know-how der Beschäftigten im Kontext der Umstellung der Produktion stehen im Mittelpunkt des Transformationsprozesses und bedürfen weiterer Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Während einer Fraktionssitzung zum Thema „Ausgestaltung des Thüringer Transformationsfonds für die Automotive Industrie“ am Mittwoch, 22. Juni, werden die Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE über kurz- und langfristige Maßnahmen, die für einen erfolgreichen Umbauprozess notwendig sind, beraten. An der Tagung nimmt u. a. auch die IG Metall, automotive thüringen sowie die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) teil. Über die Ergebnisse der Beratung werden wir während einer Pressekonferenz, 13 Uhr, Torhaus, Rennbahn 6 - 8, Eisenach, informieren. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich zu unserer PK eingeladen. Über eine Berichterstattung würden wir uns freuen.

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